Ratgeber

Was kostet ein Bewerbermanagementsystem?

Die Kosten für ein Bewerbermanagementsystem variieren stark – von kostenlos bis zu mehreren tausend Euro monatlich. Erfahren Sie, welche Preismodelle es gibt und mit welchen Kosten Sie rechnen sollten.

1. Preisübersicht nach Unternehmensgröße

Die Kosten für ein Bewerbermanagementsystem hängen stark von der Unternehmensgröße und dem benötigten Funktionsumfang ab. Hier ein Überblick über typische Preisbereiche:

0 EUR Kostenlos

Kostenlose Lösungen

Für Startups und Kleinstunternehmen mit wenigen Bewerbungen.

  • 1-3 aktive Stellen
  • Basis-Funktionen
  • Eingeschränkter Support
50-200 EUR pro Monat

Kleine Unternehmen (1-50 MA)

Für wachsende KMUs mit regelmäßigem Recruiting-Bedarf.

  • 5-20 aktive Stellen
  • Multiposting-Funktion
  • E-Mail-Support
200-1.000 EUR pro Monat

Mittelstand (50-500 MA)

Für Unternehmen mit professioneller HR-Abteilung.

  • Unbegrenzte Stellen
  • Erweiterte Integrationen
  • Telefon-Support
ab 1.000 EUR pro Monat

Enterprise (500+ MA)

Für Großunternehmen und Konzerne mit komplexen Anforderungen.

  • Individuelle Anpassungen
  • Dedizierter Account Manager
  • SLA-Garantien

2. Gängige Preismodelle

Anbieter von Bewerbermanagementsystemen nutzen unterschiedliche Preismodelle. Die gängigsten sind:

Nutzerbasiert (pro Recruiter)

Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Nutzer, die auf das System zugreifen. Typisch sind 30-100 EUR pro Nutzer und Monat.

Vorteil: Gut planbar Nachteil: Teuer bei vielen Nutzern

Stellenbasiert (pro aktive Stelle)

Die Abrechnung erfolgt nach der Anzahl gleichzeitig aktiver Stellenanzeigen. Üblich sind 5-20 EUR pro Stelle und Monat.

Vorteil: Flexibel skalierbar Nachteil: Kosten schwanken

Mitarbeiterbasiert (pro Mitarbeiter im Unternehmen)

Die Kosten orientieren sich an der Gesamtzahl der Mitarbeiter im Unternehmen. Typisch sind 1-5 EUR pro Mitarbeiter und Monat.

Vorteil: Alle Features inklusive Nachteil: Teuer für große Unternehmen

Flatrate (Pauschale)

Ein fester monatlicher Betrag unabhängig von Nutzerzahl oder Stellen. Ideal für Unternehmen mit stabilem Recruiting-Volumen.

Vorteil: Volle Kostenkontrolle Nachteil: Evtl. überdimensioniert

3. Faktoren, die den Preis beeinflussen

Neben dem gewählten Preismodell beeinflussen weitere Faktoren die Gesamtkosten:

Funktionsumfang

Basis-Pakete sind günstiger, Premium-Features wie KI-Matching oder Video-Interviews kosten extra.

Integrationen

Anbindungen an Jobbörsen, HR-Systeme oder Kalender können zusätzliche Kosten verursachen.

Support-Level

Premium-Support mit garantierten Reaktionszeiten und dediziertem Ansprechpartner kostet mehr.

Anpassungen

Individuelle Workflows, Branding oder Schnittstellen erfordern meist Zusatzinvestitionen.

4. Versteckte Kosten beachten

Bei der Budgetplanung sollten Sie auch diese oft übersehenen Kostenpunkte berücksichtigen:

Typische versteckte Kosten

  • Einrichtungsgebühren: Einmalige Setup-Kosten zwischen 500-5.000 EUR.
  • Datenmigration: Übertragung bestehender Daten kann 1.000-3.000 EUR kosten.
  • Schulungen: Trainings für das Team kosten 500-2.000 EUR.
  • Jobbörsen-Kosten: Multiposting auf Jobbörsen ist meist nicht im Preis enthalten.

Tipp: Fragen Sie immer nach dem Gesamtpreis inklusive aller Nebenkosten und lassen Sie sich ein detailliertes Angebot erstellen, bevor Sie sich entscheiden.

5. ROI: Lohnt sich die Investition?

Ein Bewerbermanagementsystem amortisiert sich in der Regel schnell. Hier ein Beispiel-ROI:

Beispiel-Rechnung für ein mittelständisches Unternehmen

Investition (jährlich)

Software-Lizenz 6.000 EUR
Einrichtung (einmalig) 2.000 EUR
Gesamt Jahr 1 8.000 EUR

Einsparungen (jährlich)

Zeitersparnis HR (20h/Monat) 12.000 EUR
Schnellere Besetzung 8.000 EUR
Weniger Fehlbesetzungen 5.000 EUR
Gesamt 25.000 EUR

ROI: 212%

Amortisation bereits im ersten Jahr

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